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Die Landeskirchliche Gemeinschaft
Asbach ist Teil des Gemeinschaftsbezirkes Floh- Seligenthal. Dazu gehören weitere
6 Ortsgemeinschaften. Neben vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ist Matthias Schubert als Prediger hauptamtlich im
Gemeinschaftsbezirk tätig. Er ist 45 Jahre, verheiratet und hat vier Kinder.

Hallo Matthias
Schubert,
wie bist du darauf
gekommen, Prediger zu werden? Und welche
Ausbildung hast du dafür absolviert?
Das ist eine längere Geschichte. In
verbotener Kürze folgende Antwort:
Seitdem ich mich entschieden habe Jesus
Christus bewusst zu folgen, war für mich klar, das machst du nicht halbherzig.
Als damaliger Bäcker und Konditor leitete ich einen großen Jugendkreis in
Apolda und ich fand das auch ganz O.K. An meinem 23. Geburtstag – ich war damals
Bausoldat – erlebte ich für mich eine sehr klare Berufung in den hauptamtlichen
Dienst.
Obwohl ich das nie wollte und mich dazu auch
nicht in Lage sah, ging ich dieses Wagnis ein. Mir gingen im Blick auf Gott auch die
Argumente und Ausreden aus, um mich dieser Berufung zu entziehen. Eine Menge Türen
öffneten sich (fragt mich dazu) und so begann ich im September 1990
das Studium am Gnadauer Theologischen Seminar Falkenberg (damals noch mit Namen
Bibelschule Falkenberg)
Du bist seit
16 Jahren in unserem
Gemeinschaftsbezirk. Was
gefällt dir an deiner Arbeit besonders?
(von
1993-1994 war ich hier im Praktikum)
Hermann
Bezzel, Bischof der bayrischen Kirche am Anfang des 20. Jahrhunderts hat mal sehr
treffend formuliert: „Es gibt höhere Ehren
und größere Rangstufen, aber ein Amt, das den Müden das Herz erquickt und
den Armen den Trost bringt und den Sterbenden den Frieden bezeugt und einer
Welt die Heimat weist, gibt es fürderhin nicht mehr.”
Diesen
Dienst in allen Generationen zu leben, ist für mich erfüllte Arbeit. Außerdem bin
ich ein kreativer Mensch und kann diese Grundaustattung in vielfältiger Gestalt
im Gemeinschaftsbezirk einfließen lassen.
Welche besondere
Aufgabe, oder welches Ziel hast du dir für
die nächste Monate vorgenommen?
Für die nächsten Monate habe ich mir vorgenommen
verstärkt Menschen zu Hause aufzusuchen und zu hören, was ihnen wertvoll ist, und was ihnen Sorgen macht. Dabei habe ich nicht
nur die ältere Generation im Blick, sondern ebenso die vielen
ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Gemeinschaften.
Welchen Wunsch hast
du im Bezug auf deine Arbeit in der
Gemeinschaft Asbach und im Bezirk Floh-Seligenthal?
Ich wünsche mir, dass durch meinen Einsatz viele
junge und ältere Menschen in der Beziehung zu Jesus Christus wachsen.
Dies wird sich auch auswirken auf das Umfeld unserer Gesellschaft.
Herzlichen Dank für das kurze Gespräch.
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