Weihnachten im Schuhkarton

Wie jedes Jahr sollten auch dieses Jahr wieder Kinderaugen leuchten, wenn ihnen ein Geschenk am Weihnachtsfest über- reicht wird! Diese Idee bekam den Namen „Weihnachten im Schuhkarton“ und begann 1990 Wirklichkeit zu werden.

 

Einen leeren Schuhkarton nehmen, ihn mit Weihnachtspapier bekleben und auskleiden und dann mit Geschenken füllen – eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Freude zu schenken.

 

Das erste Päckchen kam aus England, aber es verbreitete die Idee wie ein Lauffeuer. In Deutschland wurde die Aktion auch unter „Geschenke der Hoffnung“ bekannt, in vielen Zeitschriften, im Internet und in christlichen Gemeinden wird dafür geworben.

Aktionserfolg
Aktionserfolg

Die Empfänger sind meist Kinder im südost- und osteuropäischen Raum, die oftmals gerade das Nötigste für jeden Tag haben, und sich so über jede Kleinigkeit freuen! Muss man auch schauen, dass sich nichts Verderbliches im Päckchen befindet und die Einfuhrbestimmungen der Empfängerländer beachtet werden, bieten sich dennoch viele Möglichkeiten. Süßigkeiten, Lutscher, Schulhefte und Stifte, Spielsachen, Handschuhe und Mütze, Bilderbücher, Taschenrechner, Lineal, Kuscheltiere, Socken, Luftballons und einen Ball zeigen eine kleine Bandbreite zum Freude schenken . . .

 

Ein Beitrag von 6,- € ist notwendig, dass ein Schuhkarton sein Ziel erreicht, aber auch hier kann man sich mit anderen einteilen, genau wie beim Päckchen packen – gemeinsam macht es noch mehr Freude.

Plakat

In Asbach sammeln wir seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Partnern - wie der Kirchengemeinde, dem Kindergarten oder der Grundschule Weihnachtspäckchen.

 

In diesem Jahr sind so wieder über 70 Päckchen zusammengekommen, und auf die Reise gegangen. Dafür möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die mitgeholfen haben auf diesem Weg Freude und Hoffnung weiter zu geben.

 

Im Internet lässt sich unter www.geschenke-der-hoffnung.org der Weg der Päckchen verfolgen. Ebenso sind dort viele weitere interessante Informationen und Videos zu finden, wie die Päckchen an die Kinder übergeben werden.

 

Frieder Leupold